Freiluftmalerei
Plein Air Malerei.
Das Malen in der Natur hatte Ihren letzten Höhepunkt im Impressionismus. Doch das malerische Festhalten von Lichtstimmungen und örtlichen Gegebenheiten hat nach wie vor nichts von seiner Faszination eingebüßt und erfreut sich dieser Tage hauptsächlich in englischsprachigen Ländern großer Beliebtheit. Eines der Ziele dieses Kurses ist es, die Plein Air Malerei auch in unseren Breiten wieder populärer zu machen.Vor Ort zu Malen bedarf einiger Veränderungen der Arbeitsmaterialien und Vorgehensweisen. Es wird kleinformatig gemalt, da die zur Verfügung stehende Zeit, aufgrund der sich schnell verändernden Lichtsituation, einen dazu bringt, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Die Ausrüstung wird auf das Nötigste reduziert, da das „Atelier“ mit in die Natur genommen wird.
Wir verwenden eine reduzierte Anzahl an Farben, wodurch das Erfassen der richtigen Farbtöne und Tonwerte erleichtert wird. Es kann mit Öl- oder Acrylfarben gemalt werden. Vorkenntnisse in der Verwendung derselben sollten vorhanden sein. Eine Vorrichtung zum Transport der feuchten Malplatten im Format 24 x 30 cm kann beim Kursleiter käuflich erworben werden.
Am Freitag Abend werden Materialien und Vorgehensweise erläutert, gefolgt von einer Maldemonstration und praktischen Übungen. In den zwei darauf folgenden Tagen malen wir in der wundervollen Landschaft rund um die Mühle, wohin wir bei schlechter Witterung auch ausweichen können.
Materialliste: Feld- oder Kofferstaffelei, Öl- oder Acrylfarben: Titanweiss, Kadmiumgelb hell, Alizarin Karmesin (Permanent Krapplack dunkel), Ultramarinblau dunkel, Phthalogrün bläulich, Holz- oder Abreißpalette, Borsten- und Haar-Pinsel in den Größen 4, 8,10, 12, 16, Pinselreiniger im Schraubgefäß, Malplatten oder Leinwände 24x30 cm, mindestens drei für jeden Tag, Mallappen oder Küchenrolle, entsprechende Kleidung, Sonnenschutz.








