Grubenbrand Workshop 2-tägig

mit Elisabeth Pschaid

Freitag, 19. September 2014, 13.00-19.00 Uhr

Sonntag, 21. September 2014, 14.00-17.00 Uhr

Teilnahme: 70€ Kursgebühr, zuzüglich Materialkosten 20-30€

weitere Informationen: 0664 / 885 14 128

Kursinhalt:


Dieser Kurs richtet sich an alle, die Freude am Experimentieren mit reizvollen keramischen Oberflächen ohne Glasur haben. Der Grubenbrand bietet die Möglichkeit, Oberflächen mit Feuer und Rauch zu gestalten. Durch die Zugabe von verschiedenen Oxiden und pflanzlichen Stoffen entstehen lebendige Oberflächen.

Wir verpacken Ihre mitgebrachten Gefäße mit verschiedenen Zusatzstoffen und bringen sie in die Grube. Nachdem diese gefüllt ist, beginnt die Arbeit des Feuers. Zwei Tage danach räumen wir die Grube aus und lassen uns von den Zeichnungen auf den Gefäßen überraschen - aber nicht ohne diese zu besprechen.

Mitzubringen sind einige vorgebrannte bei 850 - 900°C Schrühtemperatur gebrannte Keramiken. Eine glatte oder polierte Oberfläche ist empfehlenswert, aber auch grobe Strukturen können reizvolle Muster ergeben. Die Tonsorte sollte Schamotte enthalten. Es sind alle Tonfarben verwendbar, auf hellbrennenden Tonen kommt die Farbe besser zur Geltung.

Material (ca. EUR 20,- bis 30,-) wird nach Verbrauch im Kurs verrechnet und ist der Kursleiterin bar zu bezahlen.

 

Freitag: 13.00 – 19.00 Uhr

Die gebrannten Gefäße werden vorbereitet und in die Grube eingebracht. Diese wird mit brennbaren Materialien gefüllt, befeuert und brennt bis zum nächsten Tag.

 

Sonntag: 14.00 – 17.00 Uhr

Nach dem Auskühlen der Grube, wird die Keramik aus der Asche geholt, die Gefäße gesäubert und die Ergebnisse besprochen.

 

Kursleiterin:


Elisabeth Pschaid, geb. 1970 in Graz.


Drogistenlehre anschließend Arbeitsjahre als Chemielaborantin und Präparatorin.

 

Meisterschule für Kunst und Gestaltung Keramische Formgebung, 2008 abgeschlossen. Meisterpreis für Abschlussarbeit.

 

Weiterbildung bei:


Walter Mottl, Fritz Rossmann, Markus Klausmann, Takashi Nakasato, Jane Perryman.

Auslandsaufenthalt bei Katharina Klug ceramics in Cambridge.

Seit 2009 eigenes Atelier in Höf-Präbach.

 

Intensive Auseinandersetzung mit Rauch- und Grubenbrand.

Töpfern auf der Scheibe sowie selbstgemischte Glasuren.